Forstbetriebsgemeinschaft Amberg-Schnaittenbach

Aktuelles

Afrikanische Schweinepest

Schweinepest Grafik

Die Krankheit ist in Tschechien bereits nachgewiesen und steht vor den Toren Deutschlands. Der Ausbruch ist jeder Zeit möglich.

Den Infoflyer „Die Afrikanische Schweinepest“ des Bayerischen Staatsministeriums erhalten Sie hier zum Herunterladen, oder in der FBG Geschäftsstelle.

Ebenso für Ihre Saisonarbeiter/ Unternehmer das mehrsprachige Infoblatt  Achtung

Die Afrikanische Schweinepest kann unsere heimischen Wildschweine befallen und droht von dort auf die Zuchtschweine unserer heimischen Landwirtschaft über zu greifen. Der Krankheitsverlauf ist für die Tiere leidvoll und zu fast 100 % tödlich. Bei Ausbruch der Seuche droht ein immenser wirtschaftlicher Schaden für Landwirtschaftliche Betriebe.

Das krankheitsverursachende Virus ist für Menschen ungefährlich, jedoch ist der Mensch der größte Risikofaktor in Punkto Einschleppung des sogenannten ASP Virus.

Importierte Wurst- und Fleischprodukte mit Schweinefleisch können das Virus enthalten. In verarbeitetem Fleisch kann das robuste Virus bis zu zwei Jahre überleben. Wenn solche infizierten Produkte bei unseren heimischen Wildschweinen „landen“, ist der Ausbruch der Krankheit nicht mehr aufzuhalten. Dies kann z.B. über im Wald weggeworfene Wurstsemmeln geschehen, die von den Schweinen gefressen werden.

Überquellende Abfallkörbe an Rastplätzen im oder am Wald sind genauso gefährlich.

Massnahmen zur Seuchenprävention:

  • Kein Wegwerfen von Lebensmitteln und Speiseresten im Wald, keine Verfütterung an Wildschweine.
  • Keine Kompostierung von Küchenabfällen im eigenen Wald, sofern sie in irgendeiner Form fleischhaltig sind.
  • Speisereste grundsätzlich im Wald oder in Waldnähe nur in verschlossene Müllbehälter geben, wo sie für Wildschweine nicht erreichbar sind.
  • Aufklärung aller in der Land- und Forstwirtschaft beschäftigten Saisonarbeitskräfte oder Pendler (auch Unternehmer)

Den Infoflyer „Die Afrikanische Schweinepest“ des Bayerischen Staatsministeriums erhalten Sie hier zum Herunterladen, oder in der FBG Geschäftsstelle.

Ebenso für Ihre Saisonarbeiter/ Unternehmer das mehrsprachige Infoblatt  Achtung

Lagerung von Kalamitätsholz auf Landwirtschaftlichen Förderflächen

Falls im Zuge der Käfer/Sturmholzaufarbeitung Holz auf Landwirtschaftlichen Förderflächen gelagert werden muss, weil es keine andere Möglichkeit gibt, so ist das auf Grund eines Ministeriumsschreibens in einem gewissen Rahmen möglich. .

Entscheidend ist, dass die geplante Lagerung sofort beim  Landwirtschaftsamt beantragt werden muss. Mit dem Formblatt „Anzeige einer nicht landwirtschaftlichen Tätigkeit auf beantragten Feldstücken“.

Die Lagererlaubnis gilt zunächst für längstens 14 Tage, kann aber auf Grund außergewöhnlicher Umstände u.U. verlängert werden(siehe Schreiben)

Ansprechpartner am Landwirtschaftsamt für das Formblatt sind die Sachgebietsleiter Förderung: Herr Peter Hetzenecker 09621 – 6024 - 300 und Frau Birgit Berendes 09621 -6024 - 304

 

Kalamitätsmeldung

Sehr geehrte Waldbestitzer,

aus aktuellem Anlass weisen wir auf die Möglichkeit einer Kalamitätsmeldung ans Landesamt für Steuern Nürnberg hin.

Hier im Anhang finden Sie den dazugehörigen Antrag und ein Merkblatt.

Bitte senden Sie diesen ausgefüllt direkt per FAX an das Landesamt für Steuern Nürnberg.

WIR WEISEN DARAUF HIN, DASS DER ANTRAG VOR BEGINN DER AUFARBEITUNG GESTELLT WERDEN MUSS!!!!

Bei Fragen können Sie sich jederzeit gerne an die Geschäftsstelle wenden.

Merkblatt Kalamitätsnutzung

Anmeldung Kalamitätsholz

Nachweis Kalamitätsholz

Erinnerung: Veranstaltung "Borkenkäferbefall rechtzeigtig erkennen"

Liebe Waldbesitzer/innen,

aus aktuellem Anlass möchten wir nochmal auf unsere Veranstaltung "Borkenkäferbefall rechtzeitig erkennen" am morgigen Dienstag, 18.07.2017 hinweisen.

Treffpunkt dafür ist um 17.30 Uhr an der Dorfkirche Weiher (Hirschau).

Christoph Lauerer vom AELF und Helga Riedl von der FBG freuen sich auf Ihren Besuch!

Borkenkäfersuche an Fichte: Jetzt!!

Sehr geehrte Waldbesitzer, liebe Waldfreunde,

Vermeiden Sie weitere Verluste an ihrem Waldbestand durch sofortige Kontrollen. Trotz der Regenfälle der letzten Woche vermehrt sich der Borkenkäfer weiter.

Die Altkäfer, die im Mai ihre erste Brut unter der Rinde abgelegt hatten, sind erneut ausgeflogen und haben sich zur Anlage von Geschwisterbruten in den letzten 14 Tagen wieder eingebohrt. Diese neu befallenen Bäume zeigen noch keine Kronenverfärbung.

Ihre Bohrlöcher und das dabei entstehende Bohrmehl sind jetzt zu finden.

Befall bei grüner Krone Internet Bohrmehlhaufen

 Bohrmehlhäufchen an der Rinde einer Fichte mit frischgrüner Krone (bild Bartl)

Befall bei grüner Krone 2Internet

Bohrmehl am Stammfuß einer äußerlich gesunden Fichte (bild Bartl)

Und so gehen Sie vor:

  1. WO Ort der Suche: ‚
    Vorrangliste:
    Alte Befallsherde zuerst!……..Um den Befallsherd herum an noch grünen Fichten suchen
    Des Weiteren Südrand/Südhanglagen, die im letzten Sommer durch
    Trockenheit strapaziert wurden
  2. WAS Wonach müssen Sie suchen, was sind Beweise für frischenBefall
    Beweis 1: Braune Bohrmehlhäufchen an den Einbohrlöchern (Anmerkung sind auch in Sichthöhe zu finden)
    Beweis 2: Braunes Bohrmehl, dass sich am Stammfuß gesammelt hat,
    sich an Rindenschuppen und in Spinnweben fängt.
  3. WANN müssen sie suchen
    Jetzt sofort loslegen.
    die Altkäfer haben sich alle eingebohrt für eine zweite Brut. Je nach genauem Einbohrzeitpunkt bleiben jetzt 2 - 4 Wochen um die Bäume unschädlich zu bearbeiten.
  4. WIE bekämpft man den Befall
  • Holz einschlagen
  • Holz sofort aus dem Wald entfernen (schnelle Abfuhr ins Sägewerk ---Rücksprache mit FBG halten!!!)
  • Ansonsten Entrinden ---> Brut trocknet aus
    Findet man unter der Rinde schon dunkelbraune Käfer, so müssen Rindenhaufen (mind. 0,5 m) gebildet werden (darin entstehen hohe Temperaturen mit Verpilzung, die den Käfer
    abtöten
  • Letzte Option: Spritzen berindeter Stämme mit zugelassenem Pflanzenschutznittel durch Person mit Sachkundenachweis
    z.B. FASTAC FORST
    Weitere zugelassene Mittel siehe Pflanzenschutzmittelverzeichnis Teil 4 FORST
    http://www.bvl.bund.de

---> Pflanzenschutzmittel
---
> Pflanzenschutzmittelverzeichnis

---> Teil 4 Forst
und hier: Punkt 6.3 Mittel gegen Insekten

5.  WER hilft dem Waldbesitzer?
     Wenn ich es als Waldbesitzer alleine nicht schaffen kann, wer hilft mir dann?
   Wenn Sie Hilfe bei einem der genannten Punkte brauchen,
   kontaktieren Sie ihre FBG Amberg, die Ihnen forstlich qualifizierte
   Arbeitskräfte (Unternehmer) vermitteln kann.

 6. VERMARKTUNG des Holzes über FBG
    finden sich im Sägewerk unter der Rinde Brutgänge, oder ist das Holz
    entrindet wenn es im Werk ankommt ,gilt es ohne wenn und aber beim
   
Werk als Käferholz.
 
   Käferabschlag derzeit 15 -20 €/fm.

7.    FRAGEN AN DAS BÜRO DER FBG
      Unser Team im Büro (im Wechsel): Daniela Rumpler, Sieglinde Gradl,
    Angelika Graf
   
09621 -973903
   
Mo – Do 9.00 – 12.00 Uhr

ZUM NOCH EINMAL NACHLESEN:

Unter www.borkenkaefer.org finden Sie Alles rund um den Borkenkäfer, seine Vermehrung, Bekämpfung…etc.

Befall bei grüner Krone 4Internet

 Beweisbild: Alles voller Brutgänge trotz sattgrüner Krone (bild Bartl)

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