Forstbetriebsgemeinschaft Amberg-Schnaittenbach

Aktuelles

Einschlagsbeschränkungen /Forstschädenausgleichsgesetz

Ausnahmereglung greift bundesweit

Kleine Waldbesitzer ohne Buchführungspflicht dürfen seit 19. Mai pauschal 75 fm frisches Fichtenholz einschlagen und verkaufen. Hinzu kommen kalamitätsbedingte Fichtenmengen ( Sturmwurf, Käferholz).

Alternativ können sonstige Forstbetriebe 4,25 fm je Hektar Betriebsfläche einschlagen . Das entspricht bei 20 ha Wald 85 fm und bei 50 ha Wald 212 fm Fichtenholz.Von den Einschlagsbeschränkungen ist nur die Fichte betroffen, nicht die Kiefer, die Lärche etc.

Die neuen Regelungen machen es möglich, nach der desaströsen Preissituation in 2020 wieder höhere Einnahmen aus dem Einschlag zu erzielen. Dies ist um so wichtiger, als viele Waldbesitzer vor der Aufgabe stehen Kahlflächen wiederaufzuforsten. Trotz hoher staatlicher Zuschüsse wird hier ein finanzielles Polster gebraucht.

Hier der Link zu Informationen zum Thema und zur Pressemitteilung des Bayer. Staatsministeriums  https://www.stmelf.bayern.de/waldforstschaeden-ausgleichsgesetz

Die beschränkenden, aber teils auch steuerbegünstigenden Regelungen des Forstschädenausgleichsgesetzes gelten bis Ende September.

Eingeschränkter Parteiverkehr in der Geschäftsstelle

Sehr geehrte Mitglieder,

aus aktuellem Anlass möchten wir darauf hinweisen, dass unsere Geschäftsstelle, Gailoher Weg 1, bis auf Weiteres, nur nach vorheriger Anmeldung, für den Parteiverkehr geöffnet ist.

Für Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich per Telefon in der Geschäftsstelle unter der 09621/9088860 und per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu unseren Kern-Arbeitszeiten Mo. - Do. von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr oder nach Vereinbarung gerne zur Verfügung.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Ihr FBG-Team

Geld vom Staat für die Wiederaufforstung

Neue Förderrichtlinie WALDFÖP 2020 in Kraft
Stark erhöhte Zuschüsse für Pflanzung/ Kulturbegründung

z.B. 2,50 €/Pflanze Grundfördersatz + mögliche Zuschläge
2 €/ Wuchshilfe
Klicken Sie hier für  Wichtiges aus der neuen Förderrichtlinie


Hinweis der Forstämter:

  1. Förderung = Einkommen und muss bei der Steuererklärung angegeben werden.
  2. Bei Förderbeträgen über 1500,- geht automatisch eine Benachrichtigung an das Finanzamt.


 

Afrikanische Schweinepest

Schweinepest Grafik

Die Krankheit ist in Tschechien bereits nachgewiesen und steht vor den Toren Deutschlands. Der Ausbruch ist jeder Zeit möglich.

Den Infoflyer „Die Afrikanische Schweinepest“ des Bayerischen Staatsministeriums erhalten Sie hier zum Herunterladen, oder in der FBG Geschäftsstelle.

Ebenso für Ihre Saisonarbeiter/ Unternehmer das mehrsprachige Infoblatt  Achtung

Die Afrikanische Schweinepest kann unsere heimischen Wildschweine befallen und droht von dort auf die Zuchtschweine unserer heimischen Landwirtschaft über zu greifen. Der Krankheitsverlauf ist für die Tiere leidvoll und zu fast 100 % tödlich. Bei Ausbruch der Seuche droht ein immenser wirtschaftlicher Schaden für Landwirtschaftliche Betriebe.

Das krankheitsverursachende Virus ist für Menschen ungefährlich, jedoch ist der Mensch der größte Risikofaktor in Punkto Einschleppung des sogenannten ASP Virus.

Importierte Wurst- und Fleischprodukte mit Schweinefleisch können das Virus enthalten. In verarbeitetem Fleisch kann das robuste Virus bis zu zwei Jahre überleben. Wenn solche infizierten Produkte bei unseren heimischen Wildschweinen „landen“, ist der Ausbruch der Krankheit nicht mehr aufzuhalten. Dies kann z.B. über im Wald weggeworfene Wurstsemmeln geschehen, die von den Schweinen gefressen werden.

Überquellende Abfallkörbe an Rastplätzen im oder am Wald sind genauso gefährlich.

Massnahmen zur Seuchenprävention:

  • Kein Wegwerfen von Lebensmitteln und Speiseresten im Wald, keine Verfütterung an Wildschweine.
  • Keine Kompostierung von Küchenabfällen im eigenen Wald, sofern sie in irgendeiner Form fleischhaltig sind.
  • Speisereste grundsätzlich im Wald oder in Waldnähe nur in verschlossene Müllbehälter geben, wo sie für Wildschweine nicht erreichbar sind.
  • Aufklärung aller in der Land- und Forstwirtschaft beschäftigten Saisonarbeitskräfte oder Pendler (auch Unternehmer)

Den Infoflyer „Die Afrikanische Schweinepest“ des Bayerischen Staatsministeriums erhalten Sie hier zum Herunterladen, oder in der FBG Geschäftsstelle.

Ebenso für Ihre Saisonarbeiter/ Unternehmer das mehrsprachige Infoblatt  Achtung

Lagerung von Kalamitätsholz auf Landwirtschaftlichen Förderflächen

Falls im Zuge der Käfer/Sturmholzaufarbeitung Holz auf Landwirtschaftlichen Förderflächen gelagert werden muss, weil es keine andere Möglichkeit gibt, so ist das auf Grund eines Ministeriumsschreibens in einem gewissen Rahmen möglich. .

Entscheidend ist, dass die geplante Lagerung sofort beim  Landwirtschaftsamt beantragt werden muss. Mit dem Formblatt „Anzeige einer nicht landwirtschaftlichen Tätigkeit auf beantragten Feldstücken“.

Die Lagererlaubnis gilt zunächst für längstens 14 Tage, kann aber auf Grund außergewöhnlicher Umstände u.U. verlängert werden(siehe Schreiben)

Ansprechpartner am Landwirtschaftsamt für das Formblatt sind die Sachgebietsleiter Förderung: Herr Peter Hetzenecker 09621 – 6024 - 300 und Frau Birgit Berendes 09621 -6024 - 304

 

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