Forstbetriebsgemeinschaft Amberg-Schnaittenbach

Hackgutbereitstellung und -vermarktung

Mögliche Sortimente

  • Durchforstungsholz nach Fixlänge oder Faserholz, ungeastet!
  • Schlagabraum Gipfelmaterial nach Fixlängen, ungeastet!
  • Starkes Astmaterial
  • Stangenholz ungeastet
  • Brennholz (Rotfaule Abschnitte)
  • Geringwertiges Brennholz
  • Baum- und Strauchschnitt, Straßenbegleitgrün

Schlecht zu vermarkten

  • Energieholzhaufen mit Fremdmaterialien wie z. B. Erdreich, Steine, Wurzeln, Metalle
  • Energieholzhaufen im Bestand ohne Zufahrtsmöglichkeit für Hacker

Lagerung

  • Der Lagerort muss so gewählt werden, dass mit dem Hacker und dem Transportfahrzeug gut rangiert werden kann: Kreuzungen, Wegeverbreiterungen an befestigten Wegen.
  • Das Energieholz muss Stirnseitig, im rechten Winkel zum Weg gelagert werden.
  • Energieholzabschnitte müssen auf der Stirnseite bündig und parallel zueinander gelagert werden – nicht kreuz und quer mit dem Rückeschild zusammengeschoben.
  • Energieholzhaufen müssen entlang von Fahrwegen in Fahrtrichtung auf einer Seite liegen, in Sackgassen in Fahrtrichtung möglichst rechts.
  • Mindestmenge von ca. 10 Schüttraummeter sollte vorhanden sein

Vorteile bei der Hackgutbereitstellung

  • Komplette Schlagräumung – sofort bepflanzbar
  • Leichteres Einleiten einer Naturverjüngung
  • Minimierung der Käfergefahr
  • Keine arbeitsintensive Schleifholzwerbung in Handarbeit
  • Komplettnutzung bei Jungdurchforstungen – Arbeitsersparnis
  • Leichter Abraum nach Rückezug und Seilwinde
  • Optimal bei Harvestereinsatz
  • Sinnvolle, komplette Energieholzverwertung (keine Forstfeuer)
  • Energienutzung aus nachwachsendem Rohstoff